Hellmonds-Stiftung ermöglichte Delphintherapie


Der junge Hauke S. Heng (14), seit zwölf Jahren im Wachkoma, konnte mit Hilfe der „Helma und Gerhard A. Hellmonds Stiftung“ erfolgreich an einer Delphintherapie in Florida teilnehmen.

Ina Heng, alleinerziehende Mutter mit vier noch im Hause lebenden Kindern ( 7, 9, 11 Jahre) und der 14 Jahre alten Sohn Hauke, konnte mit Hilfe der Hellmonds-Stiftung eine Delphintherapie in Florida in Anspruch nehmen. Hauke, der mit eineinhalb Jahren ertrank, wurde wiederbelebt und ist seitdem zwölf Jahre im Koma.

Durch die Hilfe der „Helma und Gerhard A. Hellmonds Stiftung“ für Menschen im Wachkoma und deren Angehörige wurde diese Delphintherapie in Florida möglich gemacht. Die Familie konnte in Key Largo/Florida Hauke Sören begleiten und an der Delphintherapie teilnehmen. Alle Beteiligten, auch die „Helma und Gerhard A. Hellmonds Stiftung“, setzten auf den Therapieerfolg für den kleinen Hauke. Dementsprechend war die Hoffnung riesengroß, dass es eine Besserung gibt. Inzwischen liegen die Fotos von der Therapie vor, und sie zeigen sehr deutlich, wie Hauke es genossen hat, in der Therapie mit den Delphinen Kontakt aufzunehmen. Auch der Therapiebericht vom Therapeuten Jack McIntosh spricht deutlich das Potential bei Hauke an. Es ist ganz klar sichtbar, wie Hauke die Therapie mit den Delphinen genießt. Besonders der Delphin Spunky hat einen sehr großen Eindruck auf Hauke hinterlassen.

Der Erfolg war deutlich erkennbar. Nach der Therapie konnte Hauke wesentlich besser den Gesprächen folgen, die in seiner Umgebung geführt wurden. Die Schmerzzustände, die er meist nachts hatte, waren fast völlig verschwunden. Der Erfolg dieser Therapie wirkt bei dem 14-jährigen Hauke noch lange nach, und es wäre wünschenswert, wenn eventuell eine zweite Therapie durchgeführt werden würde.

Der positive Ausgang der Delphintherapie für Hauke lässt die Stiftungsmitglieder wünschen, dass diese Therapie regelmäßig durchführbar und finanzierbar ist und vielen anderen Wachkomapatienten ebenso zuteil werden könnte. Damit solche Wünsche erfüllt werden können und andere Hilfe geboten werden kann, braucht die „Helma und Gerhard A. Hellmonds Stiftung“ weiterhin Spenden in größerem Umfang. „Deshalb bitten wir jeden Mitbürger, bei dieser großen und schwierigen Aufgabe zu helfen“, heißt es aus der Stiftung.

Wer helfen möchte, kann dies durch eine Einmalspende oder durch eine jährliche oder monatliche Dauerspende schon ab 5 Euro oder durch eine Zustiftung auf die unten stehenden Konten tun und die Not bei Menschen im Wachkoma lindern und beitrage, dass diese Lebensqualität erfahren und dem Aufwachen näher rücken. Größere Beträge können auch als Zustiftung eingezahlt werden und stärken so die Kraft der Stiftung dauerhaft. Zustifter werden durch eine repräsentative Eintragung in das Buch der Zustifter mit ihrem Namen auf Dauer der Nachwelt erhalten. Sie demonstrieren so, dass sie mit sozialem Verantwortungsbewusstsein für den Nächsten, den schwachen Mitbürger im Wachkoma, fühlen und Verantwortung für ihn übernehmen. Die Spendenkonten: Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, BLZ 140 510 00, Konto 12 44 44 44 44, Dresdner Bank, BLZ: 140 800 00, Konto 213 00 213.

P. M.

Artikel aus der Ostseezeitung vom 04.02.2006