2. Vorgeschichte des Projektes

Der Projektgründer ist Betroffener. Er hat es selbst miterlebt, was es bedeutet, einen angehörigen Komapatienten zu haben und aufgrund schlechter Pflege in den Kliniken später zu verlieren. Seine Frau lebte 8 Monate im Koma bevor sie starb.

Die Ehefrau des betroffenen Stiftungs- und Projektgründers hatte aufgrund einer Spastik einen Herzstillstand und der Rettungswagen benötigte für eine Strecke von 3,5 km Luftlinie, nachts um 04:30 Uhr, bei leeren Straßen länger als 15 Minuten. Der Notarzt selbst, welcher vom gleichen Standort wie der Rettungswagen startete, benötigte 20 Minuten bis an den Ort des Geschehens. Hierdurch setzte die Reanimation zu spät ein und ein irreparabler Schaden im Gehirn der Patientin führte später zu einem Komazustand. Trotz sichtbarer Zeichen von Reaktionen, wurde die Patientin vonseiten der Ärzte für hirntot erklärt. Alle Zeichen und Reaktionen der Patientin wurden von den Ärzten als spinale Reflexe dargestellt.

Wissenschaftler, die sich mit diesem Phänomen intensiv befassen, wie z. Bsp. Prof. Hannich von der Universität Greifswald, Dr. Ullrich aus Berlin, Frau Bienstein aus Witten, Dr. Zieger aus Oldenburg und viele andere, weisen immer wieder darauf hin, dass ein Komapatient, auch wenn er sich nicht outen kann, wenn er keine sichtbaren Reflexe zeigt, sehr wohl lebt und sehr häufig erlebt, was um ihn herum passiert. Er bemerkt, wie man mit ihm umgeht, was man mit ihm tut, wie schlecht oder gut er gepflegt wird und ob er als lebendes Wesen oder als ein Klumpen nutzloses Fleisch betrachtet wird.

Hierfür gibt es viele Beweise, unter anderem in der Anlage das Buch einer Komapatientin aus Amerika, Frau Julia Tavalaro. Sie galt 6 Jahre als hirntot, aber sie bekam alles mit. Das Buch trägt den Titel „Bis auf den Grund des Ozeans".