4. Die Angehörigen

Die Angehörigen von Komapatienten sind derartig betroffen, hilflos, wehrlos und unfähig, rational zu denken oder zu handeln. Sie werden zudem von Pflege- und Krankenkassen u. a. so nieder gehalten, dass sie nicht in der Lage sind, alle ihre Rechte wahr zu nehmen. Aus diesem Grunde möchte die Komastiftung dazu hier eine Rechtsberatung aufbauen, eine soziale Beratung, die hilft, die soziale Not der Angehörigen von Komapatienten zu lindern, ihnen die Wege zu zeigen, wie sie einigermaßen zu recht kommen könnten und ihnen Hilfe jeglicher Art zu geben.

Angehörige von Komapatienten, die ihren Komapatienten zu Hause pflegen, sind 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr ununterbrochen im Einsatz und können nachts nur im 2-Stunden-Rhythmus schlafen, damit der Komapatient kein Dekubitus erleidet, d. h. Druckgeschwüre durch zu langes Liegen auf einer Stelle.

Diese Menschen sind derartig gestresst und in seelischer Not, dass es unverantwortlich ist, sie ohne Urlaub, das ganze Jahr, Jahr für Jahr, die Pflege am Komapatienten übernehmen zu lassen.

Diesen Angehörigen gebührt ein Mindesturlaub von 4 Wochen im Jahr. Sie können sich diesen Urlaub nicht leisten, da sie sowieso verarmt sind und weil sie keine Bettwache oder eine Pflege für ihren Patienten währenddessen bezahlen können.

Auch hier soll die Komastiftung einspringen. Diese Angehörigen können ihren Komapatienten in dem Stiftungsgebäude für einige Wochen oder Monate parken und sind sicher, dass hier eine humane, mildtätige und liebevolle Pflege für ihren Patienten geleistet wird. Dieses kostet viel Geld, weil die Angehörigen es nicht alleine finanzieren können.