5. Gesetzeslage

Wie bereits oben geschildert, wurden die sozialen Gesetze, die a. a. Komapatienten treffen und betreffen, von Menschen, Volksvertretern und Gesetzgebern gemacht, die in ihrer unmittelbaren Umgebung offensichtlich keinen Komapatienten hatten und noch nicht mit einer solchen Thematik konfrontiert wurden. Sonst wären in den Pflegegesetzen Ausnahmeregelungen eingebaut worden, für solche schwerstkranken Komapatienten, die dauerhaft und intensiv pflegebedürftig sind.

Laut Grundgesetz haben auch diese Menschen, die leben, ein Recht auf Leben und Unversehrtheit. Auch diese Menschen haben ein Recht darauf, dass man alles dafür tut, ihnen das Leben in ihrem Zustand so leicht und angenehm wie möglich zu machen und dabei das Ziel vor Augen behält, sie in das Leben zurück zu rufen, indem sie wieder am Leben intensiver teilnehmen können.

Dieses ist die Zielstellung, wenn wir davon sprechen, dass die Komastiftung sich dazu versteht, nach Aufbau eines Netzwerkes für Komapatienten in ganz Deutschland, an Gesetzesvorlagen zu arbeiten, die dann den politischen Gremien zugeleitet und zur Entscheidung vorgelegt werden sollen.

Dieses alles kann nicht ohne ausreichende finanzielle Basis geschehen. Das Stiftungsgründungskapital, welches ohnehin aufgrund der Gesetzeslage mündelsicher angelegt wurde und nicht angegriffen werden darf, konnte nur eine Initialzündung darstellen. Nun müssen sozial denkende Menschen in die Pflicht genommen werden, um das Sponsoring und Zuschüsse des Bundes und der Länder hierfür zu generieren.

Allein der Umstand, dass jeder von uns, auch Sie, der Sie dieses lesen, der nächste Komapatient sein kann, durch einen unglücklichen Umstand oder Unfall, sollte dazu führen, dass die Helma & Gerhard A. Hellmonds-Stiftung vorrangig mit einer Spende, mit einer Zustiftung oder mit einer monatlichen Spende unterstützen.