Meinungen

Brigitte: wie Millionen von Menschen berührt auch mich das Schicksal von Terri und anderen Wachkomapatienten zutiefst. Es ist mehr als bedauerlich, dass Ihr Angebot, Terri nach Deutschland zu holen, nicht einmal den Weg zu Terris Eltern gefunden hat.

Auch ich habe per E-Mail meine bescheidene Meinung an den verschiedensten Stellen kundgetan. Leider ist mein englisch miserabel. Aber es war und ist mir ein Bedürfnis, wenigstens im Rahmen meiner Möglichkeiten aktiv zu sein.

Aus diesem Grund wende ich mich heute mich einer Bitte bzw. einer Idee an Sie. Sicherlich haben Sie das Angebot an Terris Eltern schon in englischer Sprache verfasst. Ich möchte Sie bitten, diesen Text zu veröffentlichen: im Internet, per Mail, in den Zeitungen. Bitte stellen Sie mir und anderen den Text zur Verfügung. Ich werde ihn an alle meine Bekannte, auch in den USA, weiterleiten. Ich weiß, es ist nur eine kleine Chance, Gehör zu finden, aber es ist besser als gar keine und aufzugeben, oder?

Thomas: ..was kann ich persönlich tun, um Terry Schiavos Leben zu erhalten?
Bitte geben Sie mir eine Empfehlung!

Edith: Ich finde es Wahnsinn, MENSCHEN im Wachkoma die künstliche Ernährung abzustellen.

Hans: …aus der Presse erfuhr ich heute, dass Sie sich angeboten haben, die Komapatientin aus den USA weiterzupflegen. So sehr Sie diese Einstellung ehrt, muss ich doch fragen, ob wir nicht genug Patienten in Deutschland haben, die diese Hilfe auch benötigen würden. In den Zeiten, wo Leistungen in Deutschland immer mehr beschnitten werden, ist es nicht mehr angebracht, solche Geschenke anzubieten! Außerdem dürfte es in diesem Fall sicherlich nicht an Geld mangeln, wenn man seit vielen Jahren einen Rechtsstreit nach dem anderen anstrengt.

Franz: es ist schön, dass Sie sich für Koma-Patienten und Angehörige einsetzen. Gerade jetzt, wo die Diskussion wegen Terri Schiavo "scheinheilig" abgleitet und allerlei rassistische Untertöne hörbar werden. Wir haben selber einen heute 24-jährigen Sohn, welcher seit 4 Jahren Im Locked-In steckt. Er kämpft, ist geistig da und hat schon viel erreicht. Er zeigt auf, wie sich Menschen mit schwerem Schicksal arrangieren.

Knut: Super super gut, daß Sie vorhaben die Wachkoma-Patientin Terri Schiavo
von Amerika zu holen. Weiter so.

PD Dr. med. Andreas Zieger: ich habe soeben die Nachricht im Internet gelesen, dass Sie Frau Schiavo nach Deutschland holen möchten. Das ist ein genialer Einfall. (dazu: Leserbrief)

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